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Und die individuellen Bedürfnisse?

 

Es liegt in der Natur der Sache, dass Angebote aus der Cloud stets in einem standardisierten Rahmen zur Verfügung stehen. Die Flexibilität in der Anpassung unterliegt strukturbedingt immer den Möglichkeiten, die mit einer eigenen IT-Umgebung gegeben sind.

 

In den meisten Fällen der unternehmensspezifischen Anforderungen ist dieser Fakt kein Problem – die Cloud Lösung bringt keine Funktionseinbußen. Doch immer wieder werden individuelle Anpassungen notwendig oder – im schlimmsten Fall – sind kleine bis große Defizite im Funktionsumfang unumgänglich.

 

Ein Überblick über die konkreten Anforderungen auf der Seite des Kunden und eine aufrichtige Beratung und Betreuung durch den Anbieter beugen hier unangenehmen Überraschungen vor.

Welche Leistung kaufe ich ein?

 

Achten Sie bei Verträgen mit Anbietern von Cloud Lösungen auf die sorgfältige Leistungsbeschreibung. Die Vertragsgestaltung gibt Aufschluss, ob die zugesagte Leistung erbracht wurde, eine Nicht- oder Schlechtleistung vorliegt und welches Gewährleistungsrecht greift.

 

Hier gilt besonderes Augenmerkt der Beschaffenheit der Systeme: die Aspekte Security, Datensicherung, Verfügbarkeit und Service sollten klar definiert und ausformuliert sein.

Erweitern, reduzieren, anpassen?

 

Die Zeiträume für die Bereitstellung neuer zusätzlicher Ressourcen sollten ebenfalls genau definiert sein. Ebenso die Details zu den Anpassungsmöglichkeiten der gebuchten Leistung. Wie sind die Fristen bei der Reduzierung und Abbestellung einzelner Komponenten? Und wie können Konfigurationen überhaupt durch den Cloud-Nutzer vorgenommen werden? Hier sollte auch der Vertrag Aufschluss geben.

Silber, Gold, Platin? Ein Blick aufs Kleingedruckte

 

Unbedingt beachten sollten Sie die Details zu den Konfigurationsmöglichkeiten. Was ist im Preis inkludiert? Welche Staffelungen gibt es, beispielsweise in Bandbreite, Leistung und Speicher? Ebenso gibt es meist unterschiedliche Service-Levels, die sich anhand der Kriterien Reaktionszeit, Bearbeitungszeit oder garantierte Serviceverfügbarkeit voneinander unterscheiden lassen. Je detaillierter die Aufschlüsselung, umso besser.

Überwachung?!

Überwachung ist nichts Gutes? Nämlich doch. Das kontinuierliche Monitoring soll nicht nur Warnungen und Störungen in einem individuell definierten Prozess kommunizieren, sondern auch Statistiken und Hinweise auf Optimierungsmöglichkeiten bieten. Insbesondere ein kundenfreundliches Monats- oder Quartals-Reporting sollte inklusive sein.

Cloud FAQ: Woran Sie denken müssen

 

Sie haben Bedenken: Das Herzstück Ihrer Abläufe, die über die Jahre gewachsene IT-Struktur, soll jetzt in irgendeine nebulöse Wolke? Da sind Sie mit Ihren Zweifeln nicht alleine.

 

Die Studie „Cloud Computing im Mittelstand“ von Anfang 2014 bescheinigt dem deutschen Mittelstand eine weitreichende Skepsis gegenüber der Cloud Nutzung. Ihre Zurückhaltung ist berechtigt: Es gilt viele Fragen, die im Vorfeld systematisch abzuklären sind.

 

Dabei möchten wir Ihnen mit unserem Cloud FAQ helfen. Mit 11 Aspekten, an die Sie denken müssen:

Wer ist in der Cloud „Herr der Daten“?

Super-GAU: Datenverlust. Nachdem selbst beim größten Cloud-Anbieter, Amazon, dieser Worst-Case bereits eintrat, gilt es, die Cloud Lösung effektiv gegen Datenverlust abzusichern. Die Details zur Sicherheit der Unternehmensdaten sollten ebenfalls vertraglich festgehalten werden. Welche Aufgaben übernimmt der Anbieter, was ist in welchen Abständen durch den Cloud-Nutzer zu erledigen?

Die Daten sind weg!

Was nun? Auch hier muss der Vertrag ein ausführliches Konzept für die Datenwiederherstellung enthalten. Vereinbart sollten sein die maximale Ausfallzeit und der Zeitraum vom Schadenseintritt bis zur vollständigen Wiederherstellung. Unternehmen müssen Entscheidungen treffen, ob und in welchen Umfang Datenverluste hinnehmbar sind - entsprechend gilt es die Intervalle zwischen den Sicherungen zu definieren.

Informationen, Kosten und Berichte?

Wer hat welche Informationen weiterzugeben? Muss der Cloud-Anbieter umfassend Bericht erstatten? Wer übernimmt für welchen Fall welche Kosten? Die Pflichten beider Seiten, die Kosten für Wiederherstellungsprozesse und die Haftung für Schäden, die mittelbar durch den (vorübergehenden) Ausfall oder Datenverlust entstehen, sollten vertraglich in jedem Fall festgehalten werden. Die Beweis- und Nachweispflichten sollten für den Kunden und den Anbieter möglichst einfach sein.

Die Hybrid Cloud Vorteile

Insbesondere bei sehr sensiblen Daten sollten Cloud-Nutzer trotzdem zusätzlich regelmäßig selbst sichern. Dieser hybride Lösungsansatz lässt sich nicht nur auf einzelne Daten, sondern auch auf das gesamte System übertragen. Damit, wird auch bei unterbrochener Internet-Verbindung der Zugriff weiterhin ermöglicht und eine zusätzliche Unabhängigkeit gegenüber dem Cloud-Anbieter hergestellt.

Personenbezogene Daten, Geheimhaltungspflicht & Co.

Es kann sinnvoll sein den Vertrag um zusätzliche Vereinbarungen zu erweitern. Bei der Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten müssen die Parteien die Parteien einen schriftlichen Vertrag über die Auftragsdatenverarbeitung im Sinne des BDSG schließen. Um sensible Daten vor Unbefugten zu schützen sind ebenfalls zusätzliche Geheimhaltungsvereinbarungen denkbar.

Die Exit-Strategie?

Auch an die Beendigung der Cloud Zusammenarbeit sollten die Vertragsparteien im Vorfeld denken. Was passiert mit den Daten? Hier gilt es ein technisches und organisatorisches Exit-Management aufzuzeigen.

Unser Cloud FAQ basiert auf dem ChannelPartner-Beitrag: „Cloud Computing und Verträge - Klarheit für nebulöse Cloud-Leistungen“

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Kooperation!